Hitzewelle im Gebäude? Außenliegender Sonnenschutz schützt wirksam vor Überhitzung

Weniger Hitze, mehr Komfort und geringerer Energiebedarf

Langanhaltende Hitzeperioden stellen Wohngebäude, Büros, Schulen und öffentliche Einrichtungen zunehmend vor Herausforderungen. Große Fensterflächen und moderne, energieeffiziente Gebäudehüllen sorgen zwar für geringe Wärmeverluste im Winter, können im Sommer jedoch zu einer erheblichen Überhitzung der Innenräume führen.

Ein fachgerecht geplanter außenliegender Sonnenschutz bietet hier eine besonders wirksame Lösung: Er reduziert die Sonneneinstrahlung bereits vor der Verglasung und verhindert, dass sich Räume unnötig aufheizen.

Studien belegen die hohe Wirksamkeit

Wie groß der Effekt sein kann, zeigen die im IVRSA-Leitfaden veröffentlichten Untersuchungen: In einem analysierten Beispielraum verringerte sich die Zahl der Stunden mit Raumtemperaturen über 26 °C von 2.781 auf 512 Stunden. Temperaturen von mehr als 30 °C traten mit außenliegendem Sonnenschutz in diesem Beispiel überhaupt nicht mehr auf.

Warum außenliegender Sonnenschutz so effektiv ist

Außenliegender Sonnenschutz stoppt die Wärme dort, wo sie entsteht – vor der Fensterscheibe. Die Sonnenstrahlung gelangt gar nicht erst in den Innenraum und erwärmt weder Möbel noch Wände oder andere Bauteile.

Davon profitieren sowohl Gebäudenutzer als auch Eigentümer:

  • höherer thermischer Komfort
  • deutlich weniger Überhitzungsstunden
  • geringerer Bedarf an Klimatisierung
  • niedrigere Energie- und Betriebskosten
  • mehr Klimaresilienz für Gebäude

Überzeugende Argumente für Planung und Beratung

Die Ergebnisse unterstreichen das große Potenzial außenliegender Sonnenschutzsysteme für Neubau, Sanierung und Nachrüstung. Für Fachbetriebe ergeben sich daraus starke Argumente für die Beratung ihrer Kundinnen und Kunden sowie für die Planung energieeffizienter und zukunftssicherer Gebäude.

Hier geht es zu den Studien: https://ivrsa.de/richtlinien-und-wissen/studien/  

Hinweis: Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf den im IVRSA-Leitfaden untersuchten Beispielraum. Die tatsächliche Wirkung hängt unter anderem von Gebäude, Verglasung, Ausrichtung, Nutzung und dem eingesetzten Sonnenschutzsystem ab.