R+T 2027: die Gebäudehülle der Zukunft

Gebäudehüllen werden zu Klimaschützern

Was früher vor allem Schutz vor Wind, Wetter und Sonne bot, wird heute zu einem entscheidenden Baustein für Energieeffizienz, Klimaschutz und nachhaltiges Bauen: die Gebäudehülle. Genau diesen Wandel rückt die R+T 2027 in den Fokus – und schafft neue Impulse für den Austausch zwischen Architektur, Handwerk und Industrie.

Planung, Technik und Verantwortung neu gedacht

„Die Gebäudehülle ist nicht nur eine technische, sondern vor allem auch eine planerische Aufgabe“, betont Annabell Herwarth, Managerin Messe- und Eventleitung bei der Landesmesse Stuttgart. Deshalb entwickelt die R+T gezielt Formate, die Planerinnen und Planer, Architekturbüros, Handwerksbetriebe und Industriepartner miteinander vernetzen.

Ein besonderes Beispiel dafür ist der neue Future Skins Award. Er lädt Studierende dazu ein, visionäre Konzepte für klimapositive Gebäudehüllen zu entwerfen. Die besten Arbeiten werden auf der R+T 2027 präsentiert und zeigen, wie innovativ, funktional und nachhaltig Gebäudehüllen künftig gedacht werden können.

Wo Theorie auf Praxis trifft

Auch der Wissenstransfer zwischen Forschung, Planung und praktischer Umsetzung gewinnt weiter an Bedeutung. Durch den künftig parallel stattfindenden Archikon, den Landeskongress für Architektur und Stadtentwicklung, entstehen zusätzliche Möglichkeiten für fachübergreifenden Austausch und neue Perspektiven.

Intelligenter Sonnenschutz als Schlüsseltechnologie

Julia Weiß, Managerin Messe- und Eventleitung und Teil des R+T-Teams, unterstreicht die Relevanz smarter Lösungen: „Automatisierte Sonnenschutzsysteme können die benötigte Kühlenergie signifikant reduzieren.“

Damit rücken Themen wie Digitalisierung, Smart Buildings, adaptive Fassaden und automatisierter Sonnenschutz noch stärker in den Mittelpunkt. Die R+T bleibt damit die zentrale Plattform für Innovationen rund um die Gebäudehülle der Zukunft.

Bild: Landesmesse Stuttgart