Die älteste technische Textilie überhaupt – der Jutesack. Ob Kohle, Erde oder Lebensmittel, in früheren Zeiten lief nichts ohne Jutesäcke.
Die heutigen Säcke bestehen zumeist aus Polypropylen, Polyethylen oder Papier. Größtenteils erfolgt der Import aus dem asiatischen Raum. Dies gilt ebenfalls für Schüttgutbehälter und Containersäcke, sogenannte Bigbags.
Der Jutesack wird heute noch sowohl zum Verpacken von landwirtschaftlichen Produkten als auch in der Industrie eingesetzt.
Als Sandsack für den Hochwasserschutz ist er nach wie vor eines der bestgeeigneten Produkte. Er wird von den Unternehmen dieser Fachgruppe in größeren Mengen für Katastropheneinsätze eingelagert, genau wie z. B. in Wasserwirtschaftsämtern oder Flussmeisterstellen.
Wenige Unternehmen in Europa stellen heute noch Jutegewebe her. Der Import erfolgt ebenfalls aus dem asiatischen Raum. Jute wird schwerpunktmäßig eingesetzt in der Teppich- und Bauindustrie, im Floristikbedarf, Gärtnerbereich, als Geogewebe zur Böschungssicherung sowie viele weitere Anwendungen.
Die Mitglieder dieser Fachgruppe befassen sich beispielsweise mit den Bereichen des Imports, des Handels und im geringen Umfang auch mit der Weiterbearbeitung.
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